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button 2. Neuste Technologie, verständlich vorgestellt.


"Voice-over-IP", Softswitch und das "Next Generation Network".
Ein Kurzinterview.


Die Telekommunikation der Moderne ist Hightech vom Feinsten und ermöglicht Unternehmen eine viel größere Flexibilität zu vergleichsweise geringen Kosten. Doch was bedeutet für den professionellen Anwender "Voice-over-IP" und in diesem Zusammenhang der Softswitch, das neuste Produkt von PfalzKom | Manet? Dies erklärt in einem Kurzinterview Peter Höbel, Bereichsleiter Kommunikationsdienste bei PfalzKom.

1. Sprachvermittlung funktioniert auf klassischem Wege über Telefon. Die Alternative der Modernen heißt: "Voice-over-IP". Ist denn das Telefonieren über das Internet eine sichere Sache?

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Die Evolution von "Voice-over-IP" –Telefonie ist nicht mehr aufzuhalten. In den späten 90er Jahren wurden einheitliche Standards definiert, welche heute als Grundlage für professionelle Sprachvermittlung über packetvermittelte Netze gelten. Über die Jahre wurde die Technik stetig weiter entwickelt und ist heute an einem Entwicklungsstand angekommen, bei welchem aktuelle "Carrier Grade Lösungen" einem Vergleich mit etablierten Vermittlungsplattformen bestehen.

Sicherheit und Komfort stehen, analog der Nutzung des Internets, in einem gegensätzlichen Verhältnis. Geeignete Sicherheitsmaßnahmen vorausgesetzt, können Vorteile von Voice-over-IP genutzt werden, ohne ein erhöhtes Sicherheitsrisiko einzugehen.

2. Was genau bedeutet in diesem Zusammenhang "Softswitch"? Ist es eine Technologie oder ein Baustein?

Der Softswitch ist eine Softwareplattform und stellt eine Schlüsselfunktion bei der Konvergenz von Sprach- und Datennetzen dar. Durch die vorhandenen Schnittstellen können zusätzliche Mehrwertdienste eingebracht werden, welche es ermöglichen in der Zukunft flexible Produkte zu gestalten.

Softswitch Peter Höbel
Softswitch Peter Höbel, PfalzKom

3. Das hört sich zukunftsweisend an. Ist diese Technologie es auch?

Die Implementierung des Softswitches bildet für PfalzKom | Manet einen weiteren Baustein zum zukünftigen "Next Generation Network". Dieses zukunftsweisende Kommunikationsnetz wird stetig ausgebaut und bildet bereits heute die Grundlage für unterschiedliche Produkte aus den Bereichen der Datenverbindungen (Punkt zu Punkt, Punkt zu Mehrpunkt) und Internetanbindungen, sowie zur Realisierung von Firmennetzen.

4. Wie wird die Zukunft aber aus Anwendersicht aussehen?

Die Entwicklungen im Sprachbereich wird für kommende Produkte einen ähnlichen Verlauf nehmen wie dies heute bereits bei Produkten aus den klassischen Datenverbindungen der Fall ist. Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden an die Telekommunikation entwickeln sich hin zu flexiblen und leicht erweiterbaren Lösungen, welche die gesamte Palette der Telekommunikation abdecken können. Unsere Kunden können zukünftig unter einer Vielzahl von Produktvariation die für Ihr Unternehmen geeignete Lösung wählen.

5. Bedeutet das also, dass Unternehmen für ihre Sprach- und Datennetze nur noch ein einziges Produkt benötigen, nämlich den Softswitch? Was genau entfällt damit?

Der Kunde wird auch weiterhin unterschiedliche Produkte nutzen. Diese können im Gegensatz zu vorhandenen Realisierungen über eine einheitliche Netzinfrastruktur abgebildet werden.

Heute besitzt ein Kunde in der Regel einen eigenen Sprachanschluss und separate Zuführungen für Internet und Datenleitungen. Mit dem "Next Generation Network" werden alle Produkte über eine einzige Anbindung realisiert. Das Einsparungspotential ergibt sich unter Anderem auch aus dem Wegfall der nicht mehr benötigten Zuführungen.

6. Welche konkreten Lösungen sind dabei vorstellbar?

Neben dem konventionellen Sprachanschluss bieten wir dem Kunden eine Lösung an, bei welcher Investitionen in eine eigene Vermittlungsplattform (PBX) entfallen können. In gleicher Weise wird sich der administrative Aufwand dezimieren, da der Kunde diese Dienste einfach und bequem aus dem Backbone von PfalzKom | Manet bezieht

Hinsichtlich des Leistungsumfangs kann der Kunde gewohnte Funktionalitäten wie beispielsweise Call-Center Lösungen nutzen und darüber hinaus auch frei konfigurierbare Routing-Pläne erstellen. Mobile Mitarbeiter können von einem beliebigen Ort wie dem Büro, Heimarbeitsplatz oder auch von ‚unterwegs’ angepasste Profile einrichten um ihre Erreichbarkeit frei zu gestalten.

7. Alles in allem hört es sich nach einer spannenden Lösung an, mit jedoch ziemlich komplexen technischen Anforderungen im Hintergrund. Ist das so?

Ja, in der Tat, den Softswitch zu integrieren, war ein sehr umfangreiches Projekt, das dank eines sehr erfahrenen und technisch versierten Projektleiters so hervorragend gelungen ist. Und das in nur 5 Monaten!

Thorsten Moßmann, staatlich geprüfter technischer Betriebswirt, ist seit November 2006 bei der PfalzKom. In seiner Funktion als Projektleiter hat er sich der Aufgabe angenommen, für unser Unternehmen eine weitere Sprachvermittlungsplattform zu evaluieren sowie zu implementieren.

Neben technisch fundierten Kenntnissen aus dem Bereich der Telekommunikation sind hier gute Qualitäten hinsichtlich der Projektleitung, Planung und Dokumentation erforderlich, insbesondere um die Integration in dieser kurzen Zeit zu gewährleisten. Also: Herzlichen Dank an, Thorsten Moßmann und das gesamte Projektteam.


Vielen Dank Ihnen für das Interview, Herr Höbel.

[Interview geführt am 05.08.2007 von Julia Nati, www.postina.net]


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